Mit Isabel Posch steht bei der Hallen-WM in Torun (Polen) eine Athletin am Start, die in den vergangenen eineinhalb Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Die 26 jährige Fußacherin hat sich vor rund 1,5 Jahren vom Siebenkampf auf den Sprint spezialisiert. Der Wechsel vom Mehrkampf zum Sprint war ein mutiger Schritt, der sich für Isabel Posch bezahlt gemacht hat. Zuletzt unterstrich sie ihre starke Form mit einem neuen Vorarlberger Rekord über 60 Meter: Am vergangenen Wochenende verbesserte sie die Bestmarke auf 7,25 Sekunden und legte damit einen weiteren Grundstein für ihre Teilnahme an der Hallen-WM. Für den 60-Meter-Sprint der Frauen wurden die 56 zeitschnellsten Athletinnen berücksichtigt, wobei pro Nation maximal zwei Starterinnen zugelassen sind. Am Sonntag lag sie auf Rang 46.
Mit ihrem Antreten in Torun schreibt Isabel Posch zugleich ein Stück Vorarlberger Leichtathletik-Geschichte: Sie ist die erste VLV-Athletin, die bei einer Hallen-Weltmeisterschaft an den Start geht. Der letzte Athlet aus Vorarlberg bei einer Hallen-WM war vor 35 Jahren Klaus Bodenmüller in Sevilla, der damals mit Silber im Kugelstoß für einen großen internationalen Erfolg sorgte. Mit dem Start bei der Hallen-WM erreicht Isabel Posch einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer Karriere.
Teil des österreichischen Teams sind darüber hinaus auch Karin Strametz (60m Hürden), Leni Lindner (60m) sowie Caroline Bredlinger (800m).
Wir wünschen Isabel viel Spaß und Erfolg bei der WM.
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